ATP Basel: Roger Federer besiegt Peter Gojowzyk und erreicht Meilenstein Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Roger Federer ist der Auftakt bei seinem Heimturnier in Basel gelungen. Der 38-Jährige besiegte in seinem 1500. ATP-Match Peter Gojowczyk mit 6:2, 6:1.

Nur Jimmy Connors noch vor Federer

Der nächste Meilenstein ist erreicht: Bei seiner Auftaktpartie in Basel absolvierte Federer seine 1500. Partie auf der ATP Tour – nur Jimmy Connors steht in dieser Hinsicht noch vor ihm. Der US-Amerikaner kam in seiner langen Profikarriere auf 1566 Spiele, eine Marke, die für Federer mit 1-2 weiteren Jahren auf der Tour noch zu knacken wäre. Und erst vor wenigen Tagen hatte der „Maestro“ angekündigt, 2020 auf jeden Fall noch spielen zu wollen, unter anderem bei den French Open und bei Olympia in Tokio.

„King Roger“ rollt über Gojowczyk

In Basel ging es auf dem Weg zum zehnten Titel zunächst gegen den deutschen Gojowczyk. Der begann aggressiv, ging volles Risiko – und wurde eiskalt bestraft. Zu null breakte Federer erstmals zum 3:1, zum 6:2 in unter einer halben Stunde legte er ein weiteres Break hinterher. Der über die Qualifikation ins Hauptfeld gerutschte Münchner suchte immer wieder den Weg nach vorne, bislang aber mit wenig Erfolg, da Federer auch in den wenigen engen Situationen einen kühlen Kopf behielt.

Im zweiten Durchgang machte der Schweizer zunächst weiter wo er aufgehört hatte und rollte über den 30-Jährigen hinweg zum frühen 2:0. Doch plötzlich schlichen sich einige Fehler ins Spiel des Publikumslieblings, der sein Service sofort wieder abgeben musste. Wer dachte das Match würde jetzt offener werden irrte: Das Break wirkte wie ein Weckruf auf den Grand-Slam-Rekordsieger, der sich mit einem starken Vorhand-Passierball sofort wieder zurück in Front brachte. Dieses Mal ließ Federer keine Zweifel mehr zu und breakte gleich doppelt zum 5:1 und verwandelte nach nur 52 Minuten seinen ersten Matchball zum 6:2, 6:1.

In der zweiten Runde trifft Federer am Mittwoch entweder auf Radu Albot (ATP 49) oder Dusan Lajovic (ATP 33). Im Viertelfinale könnte es dafür schon gegen Kumpel Stan Wawrinka gehen.

(Bild © imago images / Imaginechina)