Cedrik-Marcel Stebe hat den Halbfinaleinzug in Stockholm verpasst. Er unterlag Denis Shapovalov klar mit 0:6, 3:6. Dabei zahlte der Deutsche auch ein wenig den Preis dafür, dass er sich durch die Qualifikation bis unter die letzten Acht gekämpft hatte und dementsprechend müde war. Dennoch kann der 29-Jährige insgesamt mit seiner Woche in Stockholm zufrieden sein.
Stebe chancenlos
Es dauerte 24 Minuten ehe Cedrik-Marcel Stebe sein erstes Spiel buchen konnte. Da war der erste Satz schon längst vorbei und die Gewissheit da, dass ein Denis Shapovalov in der Verfassung wohl kaum zu schlagen ist. Der Kanadier machte einfach nichts falsch. Solider Aufschlag, gute Punktausbeute und ein Returnspiel wie von einem anderen Stern. Nur ganze vier Punkte ließ er Stebe bei dessen eigenen Aufschlagspielen machen. Da war es für den Deutschen auch nur ein schwacher Trost, dass zwei davon zur Abwehr von Breakbällen dienten. Denn genutzt hatte es am Ende freilich wenig. 6:0 stand es nach nur 18 Minuten für die Nummer 4 des Turniers.
Stebe, der sich durch die Qualifikation bis ins Viertelfinale durchgespielt hatte, wirkte etwas müde. So ließ er sich im zweiten Satz auch erst mal den rechten Oberschenkel verbinden. Dennoch machte es der Deutsche im zweiten Satz besser und bekam sein Spiel phasenweise unter Kontrolle. Zwei Aufschlagspiele ins Folge brachte aber nur eine kurze Verschnaufpause. Das Aufbäumen währte nicht lange. Beim 2-beide schlug Denis Shapovalov erneut zu und setzte sich auch im zweiten Satz mit Break ab. Dieses gab der Kanadier dann auch nicht mehr her und buchte mit einem weiteren Break nach noch nicht mal einer Stunde seinen Platz im Halbfinale.
(Bild © imago images / Andreas Sandström)




