US Open: Final-Traum von Kevin Krawietz und Andreas Mies geplatzt Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Es hat nicht sollen sein! In einem ausgeglichenen Halbfinale haben Kevin Krawietz und Andreas Mies den Sprung ins Finale der US Open 2019 verpasst. Das an #12 gesetzte deutsche Doppel scheiterte an dem vier Plätze besser gesetzten Gespann Marcel Granollers und Horacio Zeballos mit 6:7 (2), 6:7 (5).

Den ersten Breakball hatten Krawietz/Mies beim Stande von 3:3, und vieles deutete darauf hin, dass die beiden French-Open-Sieger dem nächsten großen Coup am Donnerstagabend (deutsche Zeit) ein Stück näher kommen könnten. Doch es war vor allem der Spanier Granollers, der in dieser Phase den Unterschied ausmachte. Mit guten Aufschlägen und starken Volleys konnte er die Gefahr eines Breaks abwenden.

Krawietz/Mies geben im Tiebreak sieben Punkte in Folge ab

Zwar hatten sich die beiden letzten schwarz-rot-goldenen Vertreter in Flushing Meadows Zeballos als vermeindliche Schwachstelle ausgeguckt, doch auch der Argeninier konnte sich steigern. In den letzten beiden Aufschlagspielen vor dem Tiebreak taten sich Krawietz/Mies sichtlich schwerer als zu Beginn des Matches.

Dieser Trend nahm im Tiebreak seine Fortsetzung – daran konnte auch der gute Start mit einer 2:0-Führung nichts ändern. Die darauffolgenden sieben Punkte gingen allesamt an das argentinisch-spanische Duo.

Granollers und Zeballos in den entscheidenden Momenten zur Stelle

Auch im zweiten Satz bekamen die Zuschauer ein Duell auf Augenhöhe zu sehen, das folgerichtig ebenfalls im Tiebreak entschieden werden musste. Der Verlauf erinnerte zunächst stark an den des ersten Satzen – nur in umgekehrter Reihenfolge. Diesmal starteten Granollers/Zeballos mit einem 2:0, um danach die nächsten drei Punkte liegen zu lassen. Dennoch: Auch dieser Tiebreak ging nicht an die Deutschen – und der Traum vom zweiten Grand-Slam-Finale 2019 war für sie geplatzt.

Nachdem Granollers/Zeballos im August bereits Montreal für sich entscheiden konnten, sind sie nun nur noch einen Schritt vom Grand-Slam-Sieg entfernt. Ein Selbstläufer wird das Endspiel jedoch nicht, da dort entweder das topgesetzte Doppel aus Kolumbien (Robert Farah/Juan Cabal) oder ein prominentes britisches Doppel (Jamie Murray/Neal Skupski) wartet.

(Bild (c) imago images / Hasenkopf)