Beinah ein Jahr musste auf dieses Duell gewartet werden: Die Revanche für das dramatische US-Open-Finale 2018. In Toronto war es heute Nacht (deutscher Zeit) so weit.
Naomi Osaka gegen Serena Williams. In New York hatte sich bekanntlich die Japanerin durchgesetzt, während des Matches tanzte Legende Serena aber derart aus der Reihe, dass teils noch wochenlang darüber geredet wurde.
Nun hat sich die ganze Thematik deutlich beruhigt. In Toronto ging es rein sportlich – und vor allem fast freundschaftlich zugange. Bereits im Vorfeld der Partie hatte Osaka gesagt: „Serena könnte meine Tennis-Mutter sein. Ich bin damit aufgewachsen, ihre Spiele zu schauen.“ Serenas Reaktion nun nach dem Spiel: „Es ist nett, dass sie mich Mutter nennt. Ich könnte gefühlt ihre Tennis-Großmutter sein.“
Osaka löst Barty ab
Gute Laune auf beiden Seiten. Bei der Amerikanerin, weil sie dieses Mal die Oberhand behielt. Williams war die bessere Spielerin, auch dank eines starken Aufschlags, was die zwölf Asse bewiesen. Am Ende stand es 6:3, 6:4 nach 77 Minuten.
Doch auch Naomi Osaka durfte sich freuen. Da Verfolgerin Karolina Pliskova überraschend in drei Sätzen gegen die Kanadierin Bianca Andreescu unterlag, wird Osaka ab Montag wieder die neue (alte) Nummer eins sein. Sie löst Ashleigh Barty an der Spitze ab.
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