Diese Lehren zieht Angelique Kerber aus ihrer Wimbledon-Pleite Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

Es ist (noch) nicht das Jahr der Angelique Kerber. Die Kielerin wartet nach wie vor auf ihren ersten Titel 2019 und blickt auf ein enttäuschendes Wimbledon-Turnier zurück, bei dem sie weit von einer Titelverteidigung entfernt war. Im Vorjahr noch als strahlende Final-Siegerin über Serena Williams gefeiert, musste sie diesmal bereits nach der zweiten Runde ihre Koffer packen – in Folge einer Niederlage gegen Lauren Davis, der Nummer 95 der Welt.

Rund zwei Wochen nach ihrem Aus auf dem heiligen Rasen hat sich die 31-Jährige nun über ihre Social-Media-Portale zu Wort gemeldet und ihre Lehren daraus gezogen. „Es fühlt sich momentan ganz anders an als im vergangenen Jahr, aber es ist Teil der gleichen Reise“, erklärte Kerber via Instagram.

Kerber: „In meiner Karriere gab es immer Höhen und Tiefen“

Auch wenn der Unterschied zwischen ihrem Wimbledon-Auftritt 2018 und dem von 2019 natürlich groß ist, werden aus Kerbers Sicht die Lektionen, die du aus beiden Ergebnissen lernst, deinen Weg bestimmen. „In meiner Karriere gab es immer Höhen und Tiefen, die ich als Teil meiner Geschichte als Athletin akzeptiere“, so die ehemalige Nummer eins der Welt, die inzwischen sogar aus den Top Ten des WTA-Rankings gerutscht ist.

Trotz der wichtigen Lehren aus den Ereignissen der vergangenen Wochen ist es für Kerber auch wichtig, einen Haken hinter dem frühen Wimbledon-Aus zu setzen. „Es ist vorbei und kann nicht mehr geändert werden“, lässt sie ihre Fans wissen.

Mehr noch: Für „Angi“ sei es nun vor allem wichtig, die Herausforderungen anzunehmen, die sich ihr in der Zukunft stellen werden. So aufgeräumt und fokussiert, wie sie sich in diesem Statement präsentiert, dürfte der erste Turniersieg 2019 nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Und dann hat sie ja auch noch die US Open im Visier, wo nach dem Drittrunden-Aus im vergangenen Jahr noch einige Weltranglistenpunkte zu holen wären …

(Bild (c) imago images / Hasenkopf)