Wimbledon-Quali: Sabine Lisicki setzt Aufwärtstrend fort

Der Bann ist gebrochen! Nachdem Sabine Lisicki drei Jahre kein Match mehr auf dem „heiligen Rasen“ gewinnen konnte, sind es in diesem Jahr bereits zwei. Den erfolgreichen Quali-Auftakt gegen Timea Babos bestätigte die Wimbledon-Finalistin von 2013 mit einem 6:1, 7:6 (4)-Zweitrundenerfolg gegen die Inderin Ankita Raina.

Lisicki behält die Nerven

Es war ein weiterer vielversprechender Auftritt der 29-jährigen Berlinerin, die das Spielgeschehen mit ihren druckvollen Grundschlägen dominierte. 35 Winner standen am Ende 27 Unforced errors gegenüber. Nach dem Doppelbreak zum 3:1 und 5:1 hatte Lisicki Satz eins bereits nach 23 Minuten in der Tasche.

Von dieser Souveränität war im zweiten Durchgang allerdings nicht mehr viel übrig. Die aktuelle Nummer 283 der Welt ging zwar schnell mit 3:1 in Führung, nach zwei Aufschlagverlusten zum 3:3 und 3:5 deutete jedoch vieles auf einen Entscheidungssatz hin.

Lisicki hatte andere Pläne: Rebreak zum 4:5, Satzball abgewehrt und im Tiebreak den Sack zugemacht. So kann es gerne weitergehen! Im Quali-Finale trifft die Deutsche auf Lesley Kerkhove aus den Niederlanden.

Lottner ebenfalls im Quali-Finale

Dort steht auch Antonia Lottner. Nach ihrem souveränen 6:4, 6:1-Erfolg gegen Natalia Vikhlyantseva bekommt es „Lotti“ erneut mit einer Russin zu tun: der Nummer 30 der Setzliste Anna Kalinskaya.

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