French Open: Roger Federer müht sich gegen „Nobody“ Oscar Otte Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

„Ich habe den Namen noch nie gehört“, hatte Roger Federer im Vorfeld über Oscar Otte gesagt. Damit ist es nun vorbei. Nach dem Zweitrundenduell mit dem Deutschen weiß der 20-fache Grand-Slam-Sieger ganz genau, wer dieser vermeintliche Nobody ist.

Federer lernt Otte kennen

Es war kein dominanter Auftritt des French-Open-Champions von 2009. Federer hatte vor allem in Satz eins und drei mehr Mühe, als ihm lieb sein konnte mit dem Lucky Loser aus Köln. Das Ergebnis stimmte dennoch. Mit 6:4, 6:3, 6:4 zog der „Maestro“ in die dritte Runde von Roland Garros ein.

Um das Match in seine Bahnen zu lenken, benötigte Federer allerdings einen langen Atem. Das entscheidende Break im ersten Durchgang gelang ihm erst, als Otte gegen den Satzverlust servierte. Zuvor leistete sich der Weltranglistendritte zu viele Ungenauigkeiten mit der Vorhand.

Schweizer Minimalismus

Otte konnte auch den zweiten Akt lange offen gestalten. Letztlich genügte dem Favoriten erneut ein Break (zum 5:3), um mit 2:0-Sätzen in Führung zu gehen. In dieser Phase spielte der DTB-Profi Federer zu häufig in den Schläger.

Minimalismus war weiterhin Trumpf. Im dritten Satz nahm der Schweizer seinem Gegner bei 5:4 den Aufschlag ab und servierte sicher aus. Weiter geht’s für Federer gegen den Norweger Casper Ruud, der sich etwas überraschend gegen Matteo Berrettini durchsetzen konnte.

(Bild © imago images / Paul Zimmer)