Er gilt als einer der Top-Favoriten bei den French Open 2019, musste in der ersten Runde aber gleich mal (fast) sein gesamtes Repertoire auspacken. Der Grund: Sein Gegner Tommy Paul aus den USA legte einen tollen Start hin und setzte vor allem ab dem zweiten Satz immer wieder kleine Nadelstiche.
Am Ende zog der Österreicher im ersten Grand-Slam-Match nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Trainer und Manager Günter Bresnik dennoch verdient mit 6:4, 4:6, 7:6 (7:5), 6:2 in die zweite Runde von Roland Garros ein.
Just in Thiem.@ThiemDomi scores the win over Tommy Paul 6-4 4-6 7-6(5) 6-3 as the sun fades over Court Suzanne-Lenglen…#RG19 pic.twitter.com/Tr5qtkAqM3
— Roland-Garros (@rolandgarros) 27. Mai 2019
Dass mit Thiem beim zweiten Grand Slam des Jahres zu rechnen sein wird, konnte man bereits bei dessen vergangenen Auftritten auf Sand sehen. In Barcelona triumphierte der 25-Jährige, in Madrid scheiterte er im Halbfinale.
Juniorensieger von 2015 fordert Thiem mehr als erwartet
Da kam die Nummer 131 der Welt gerade recht, sollte man zumindest meinen. Doch es kam ganz anders: Der mit einer Wildcard ausgestattete Juniorensieger von 2015 zeigte, dass er trotz seiner monatelangen Verletzungspause nichts verlernt hatte.
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— doublefault28 (@doublefault28) 27. Mai 2019
Der 22-jährige US-Amerikaner entpuppte sich zum Auftakt in Paris nämlich als starker Kontrahent. Im ersten Satz hatte man den Eindruck, dass Thiem ein wenig mit angezogener Handbremse spielte – möglicherweise um seine Kräfte für den (aus seiner Sicht hoffentlich) langen Turnierverlauf zu schonen. Im zweiten Durchgang reichte das nicht mehr und Paul schaffte überraschend den Satzausgleich.
Im vierten Satz macht sich der Klassenunterschied bemerkbar
Auch im dritten Durchgang lieferten sich die beiden ein Duell auf Augenhöhe, das Thiem nur knapp im Tiebreak für sich entscheiden konnte. Im Anschluss war der Bann jedoch gebrochen und Paul gelang es nicht mehr, dem „Dominator“ gefährlich zu werden. Nun machte sich der Klassenunterschied doch bemerkbar und der Österreicher unterstrich seine großen Ambitionen auf seinem Lieblingsbelag.
In der nächsten Runde trifft Dominic Thiem auf den Molleker-Besieger Alexander Bublik, der für seinen Forhand-Slice bekannt ist.
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(Bild © imago images / GEPA pictures)




