Diese Nerven könnten noch sehr, sehr wichtig sein. In der Quali der French Open zeigte Tamara Korpatsch eine bemerkenswerte Vorstellung.
Über drei Stunden standen die DTB-Akteurin und ihre Kontrahentin Paula Badosa Gibert auf dem Platz. Eine völlig wilde Partie mit vielen Geschichten. Eine davon: Die Aufschlagschwäche beider Spielerinnen.
Doppelt Nervenstärke gezeigt
Alleine im zweiten Durchgang setzte es in zehn von 12 Fällen ein Break. Wer servierte, war quasi im Nachteil. Einzig beim 5:2 im Tiebreak nutzte Korpatsch den Vorteil des Aufschlags und servierte mit zwei Punkten in Serie zum Satzausgleich durch. Den ersten Durchgang hatte sie noch mit 4:6 verloren.
Im dritten Satz ging es ebenso dramatisch weiter. Wieder musste der Tiebreak entscheiden. Dieses Mal lag Korpatsch mit 2:4 zurück – und kämpfte sich zurück. Mit vier Punkten in Folge zum 6:4, kurz darauf mit dem verwandelten Matchball zum 4:6, 7:6, 7:6. In der kommenden Runde bekommt es die 24-Jährige mit der Slowakin Kristina Kucova zu tun, die mit 7:5, 6:0 gegen Denisa Allertova gewann.
Update @rolandgarros: Nach 3:16 Stunden erreicht Tamara #Korpatsch die zweite Quali-Runde. Sie schlägt Paula #Badosa Gibert aus Spanien 4:6, 7:6 (7:2) und 7:6 (7:5). #rolandGarros2019 #frenchopen #paris
— DeutscherTennisBund (@DTB_Tennis) 22. Mai 2019
(Bild © imago images)




