Es bleibt dabei. Maximilian Marterer sucht weiterhin nach der Form des Vorjahres. Auch bei seinem Heimturnier in München musste sich der 23-jährige Deutsche früh verabschieden. Gegen den Argentinier Juan Ignacio Londero setzte es in Runde eins eine 2:6, 6:4, 2:6-Niederlage für die aktuelle Nummer 100 der Welt.
„Maxi“ für Aufholjagd nicht belohnt
Marterer hatte bei den nasskalten Bedingungen große Probleme, seine Aufschlagspiele erfolgreich zu gestalten. Das lag vor allem am schwachen zweiten Service, über das er in Satz eins nur 30 Prozent der Punkte machte.
A lot of pressure for #Marterer at the #BMWOpenbyFWU where he has to defend semifinal pts from 2018 – also not 100 % fit because of a knee thing. But he fights back from a set and break down vs Londero 2:6, 6:4 now. Improved his angle with forehand. Potential second rd vs #zverev
— Jannik Schneider (@schnejan) 30. April 2019
Cordoba-Champion Londero nutzte die Unzulänglichkeiten des DTB-Profis gnadenlos aus. Zwar konnte „Maxi“ die ersten drei Breakchancen des flinken Sandplatzspezialisten noch abwehren, ehe beim Stand von 2:2 und 2:4 der Druck auf seinen Aufschlag zu groß wurde.
Doch Marterer zeigte Kämpferqualitäten. Trotz Satzrückstand und einem weiteren Break im zweiten Durchgang stemmte sich der Lokalmatador mit aller Macht gegen das drohende Aus. Nach dem Ausgleich zum 4:4 war er erneut bei Aufschlag Londero zur Stelle, als dieser vergeblich gegen den Satzverlust servierte.
Londero trifft im Achtelfinale auf Alexander Zverev
Wer nun dachte, dass Marterer den Schwung in den Finaldurchgang mitnehmen würde, sah sich getäuscht. Während Londero nun wieder wie in Satz eins auftrumpfte, verlor der ehemalige Top-50-Spieler seinen Rhythmus. Mit dem Doppelbreak zum 1:2 und 1:4 war die Messe für den am Knie angeschlagenen Wildcard-Inhaber gelesen.
Damit ist der Traum vom deutschen Achtelfinalduell zwischen Marterer und Alexander Zverev geplatzt. Für den Halbfinalisten des Vorjahres geht es in der Weltrangliste weiter abwärts.
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(Bild © imago images / ZUMA Press)




