Der Uruguayer Pablo Cuevas verwertet vier von vier Breakchancen und gewinnt gegen Yannick Maden eine umkämpfte Partie in drei Sätzen.
Im letzten Jahr hatte Yannick Maden (ATP 109) in Budapest noch als Lucky Loser seinen bis dahin größten Karriereerfolg gefeiert, indem er sich bis ins Viertelfinale spielte. In diesem Jahr war nach zwei Siegen in der Qualifikation leider in Runde eins des Hauptfelds Endstation. Maden verlor nach hartem Kampf gegen Pablo Cuevas (ATP 73) aus Uruguay mit 3:6, 6:3, 4:6.
@PabloCuevas22 sets up a 2nd round clash with @cilic_marin after a hard fought 63 36 64 victory over Yannick Maden. #HungarianOpen @ATP_Tour pic.twitter.com/4oocqQPiz9
— HUNtennis (@HUNgarianTENNIS) April 24, 2019
Schon zu Spielbeginn wurde klar, dass es heute für Stuttgarter gegen den erfahrenen Sandplatz-Spieler Cuevas eine schwierige Aufgabe werden würde. Der breakte früh und transportierte den Vorteil dann auch souverän durch den ersten Durchgang. Ein zweiter Aufschlagverlust von Maden beim Stand von 3:5 aus seiner Sicht machte den Satzgewinn für Cuevas mit einer hundertprozentigen Ausbeute bei den Breakpunkten perfekt.
Maden mit Zwischenspurt in Satz zwei
Anfang des zweiten Satzes konnte dann aber der Deutsche vermehrt Akzente setzten und Cuevas in Schwierigkeiten bringen. Maden nahm dem 33-jährigen Routinier erstmals in dieser Partie seinerseits den Aufschlag ab. Im Gegensatz zu Cuevas in Durchgang eins konnte sich Maden aber zunächst nicht lange an diesem Vorsprung erfreuen. Dem Mann aus Uruguay gelang es, sein variantenreiches Grundlinienspiel wieder auf ein höheres Level zu heben. Und sich bietende Chancen weiter perfekt zu nutzen. Auch seine dritte Breakchance der Partie nutze er erfolgreich. Wer aber glaubte, dass er nun auf einen sicheren Zweisatzsieg zusteuern würde, sah sich getäuscht. Denn ab 3:3 spielte plötzlich nur noch Maden und holte sich mit einem Zwischenspurt das 6:3 und den Satzausgleich.
Die Effizienz von Cuevas gibt den Auschlag
Im Entscheidungssatz war es dann wieder Cuevas, der sich in der umkämpften Partie einen Break-Vorteil erspielen konnte. Effizient nutze er auch die vierte sich bietende Chance in diesem Match. Obwohl er sich anschließend am Oberschenkel behandeln lassen musste und auch gehandicapt wirkte, gelang es der ehemaligen Nummer 19 der Welt mit Glück und Geschick, diese Führung zu verteidigen und am Ende den Sieg davon zu tragen. Seine Aufgabe muss nun sein, die körperlichen Probleme – wenn möglich – schnell in den Griff zu bekommen, denn in Runde zwei erwartet ihn nun mit Marin Cilic aus Kroatien der an Nummer eins gesetzte Spieler in Budapest.
(Bild ©imago images / Hasenkopf)




