WTA Charleston: Andrea Petkovic fegt über Angstgegnerin hinweg

Das Warten hat sich gelohnt! Drei Stunden mussten Andrea Petkovic und Varvara Lepchenko aufgrund des Regens ausharren, ehe in Charleston gespielt werden konnte. Als es dann endlich losging, präsentierte sich die Deutsche in Hochform. Trotz des starken Windes und einstelliger Temperaturen setzte sich Petkovic mit 6:0, 6:4 gegen Lepchenko durch.

Petkovic verteilt einen „Bagel“

Es war „Petkos“ erster Sieg gegen die Linkshänderin aus den USA, gegen die sie vor exakt einem Jahr noch an selber Stelle verloren hatte.

Diesmal legte die Charleston-Siegerin von 2014 los wie die Feuerwehr. 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0, 6:0 – der erste Satz war eine Machtdemonstration der 31-jährigen Darmstädterin. Während Petkovic den Ball stets perfekt auf dem Schläger hatte, produzierte Lepchenko zahlreiche unerzwungene Fehler. Ohne mit der Wimper zu zucken, holte sie sich den ersten Akt nach 29 Minuten.

In diesem Takt sollte es allerdings nicht weitergehen. Die in Taschkent geborene Amerikanerin hatte nun mehr Zugriff in den Ballwechseln, sodass Petkovic mit 1:3 in Rückstand geriet. Doch kein Grund zur Panik!

„Petko-Dance“ nach dem Sieger-Interview

Die ehemalige Top-Ten-Spielerin berappelte sich und war nach dem Rebreak zum 3:3 zurück im Geschäft. Als Lepchenko gegen den Matchverlust servierte, setzte Petkovic mit einem Zu-Null-Break den i-Punkt auf ihre starke Leistung.

„Heute war viel los hier: Kälte, Schnee und heftige Gewitter. Ich bin froh, dass ich zum ersten Mal gegen Varvara gewonnen habe“, freute sich „Petko“ im On-Court-Interview und legte eine flotte Sohle auf die grüne Asche.

In Runde zwei trifft Petkovic entweder auf die Griechin Maria Sakkari oder Conny Perrin aus der Schweiz.

(Bild © imago)