Sechs Spiele – drei Siege. Die Quali-Bilanz war am Dienstag aus deutscher Sicht recht durchwachsen. Das Highlight setzte die einzige aktive DTB-Akteurin.
Antonia Lottner – Nao Hibino 6:2, 6:4
Ein starker Auftritt der 22-jährigen Deutschen. Gegen die an Nummer acht gesetzte Japanerin Hibino gab Lottner von Beginn an das Tempo vor. Mit gleich zwei Breaks zum 3:1 sowie 6:2 holte sie sich den ersten Durchgang im Eiltempo.
Im zweiten Satz musste die DTB-Akteurin dann erst einmal einem Rückstand hinterherrennen. Hibino erspielte sich eine 4:1-Führung, wähnte sich schon vor dem Satzausgleich. Doch Lottner schlug beeindruckend und sicherte sich mit fünf Spielen in Serie den Sieg.
Mats Moraing – Luke Saville 6:4, 7:5
Einen ähnlichen Spielverlauf gab es bei Mats Moraing zu beobachten, allerdings in etwas engerer Ausführung. Der Deutsche holte sich im ersten Durchgang das entscheidende Break zum 6:4, lag dann im zweiten Satz aber mit 3:5 hinten. Mit dem Rücken zur Wand drehte der DTB-Profi auf und sicherte sich vier Spiele in Serie zum Weiterkommen.
Matthias Bachinger – John Patrick Smith 7:5, 6:3
Der 31-jährige Bachinger machte es ein wenig anders. Er egalisierte im ersten Satz einen Rückstand und schaffte pünktlich zum 7:5 das satzbringende Break. Im zweiten Durchgang brachte dann das Break zum 4:2 die Vorentscheidung.
Number of appearances in #GrandSlam Qualies, including next #ausopen2019. After 14 years (and 56 Slam) there is Marcos #Baghdatis again. pic.twitter.com/PqrHra6wwY
— Luca Brancher (@LucaBeck) 7. Januar 2019
Drei weitere DTB-Profis glatt raus
Für Daniel Brands, Kevin Krawietz und Yannick Maden heißt es hingegen nach der ersten Runde: Koffer packen. Alle drei DTB-Akteure verloren glatt in zwei Sätzen.
Brands unterlag mit 6:7, 1:6 gegen den Chinesen Ze Zhang, Maden musste gegen den Italiener Filippo Baldi nach einem 5:7, 3:6 gratulieren und Krawietz war beim 4:6, 2:6 gegen den Argentinier Marco Trungelliti chancenlos.
Brands second serve🙈 ( info – @afzpronos )(🎥@Eurosport_RU ) pic.twitter.com/zLYa9xFn7J
— doublefault28 (@doublefault28) 9. Januar 2019
(Bild © imago)




