Was für ein perfekter Start für die deutschen Herren in die Quali der Australian Open: Fünf Spiele – fünf Siege.
Rudolf Molleker – Guilherme Clezar 7:6, 7:6
Der 18-Jährige behielt gegen den Brasilianer gleich mehrfach die Nerven. Beim Stand von 2:6 im Tiebreak des ersten Durchgangs hatte Molleker vier Satzbälle gegen sich, konnte diese aber ebenso abwehren wie beim 7:8 sowie 8:9. Schließlich holte sich der Deutsche Satz eins mit 12:10 im Tiebreak.
Auch im zweiten Durchgang ging es wieder in den Tiebreak. Erneut lag „Rudi“ 4:6 hinten – erneut konnte er den Rückstand noch drehen. Am Ende durfte der DTB-Youngster nach knapp zwei Stunden Spielzeit seinen ersten Erfolg bei einem Grand Slam bejubeln. Zwar „nur“ in der Quali, aber da geht ja jetzt noch mehr.
Dustin Brown – Carlos Berlocq 3:6, 6:1, 7:5
Wieder einmal spektakulär ging es bei „Dreddy“ zur Sache. Der 34-Jährige verlor im Duell der „Oldies“ gegen den 35-jährigen Argentinier Satz Nummer eins, kämpfte sich dann aber erfolgreich zurück. Beim Stand von 5:5 im dritten Durchgang gelang Brown dann das entscheidende Break.
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— Dustin Brown (@DreddyTennis) 8. Januar 2019
Dominik Köpfer – Blake Ellis 3:6, 6:0, 6:3
Wie Brown musste auch Köpfer einem Satzrückstand hinterherlaufen. Der 24-Jährige spielte allerdings ab dem zweiten Durchgang starkes Tennis, holte sich Satz zwei glatt mit einem 6:0-Bagel und zog verdient in die nächste Runde ein.
Tobias Kamke – Facundo Bagnis 6:4, 6:3
Ganz glatt setzte sich der Lübecker durch. Kamke ließ sich im gesamten Match nicht einmal den Aufschlag abnehmen. Ein guter Auftritt, der Hoffnung für die kommenden Runden macht.
Oscar Otte – Salvatore Caruso 6:3, 7:6
Ebenfalls in zwei Sätzen konnte „O.O.“ gewinnen. Einzig im zweiten Satz musste Otte etwas kämpfen, als er etwas leichtfertig ein 5:4 beim eigenen Aufschlag vergab. Im Tiebreak machte er aber schließlich das Weiterkommen perfekt.
(Bild © imago)




