Trotz 3 Satzbällen im Ersten: „Bachi“ schrammt am Premieren-Titel vorbei.
Was wäre das für eine unglaubliche Geschichte gewesen. Ein Jahr, nachdem Peter Gojowczyk als Qualifikant in Metz triumphierte, hätte es Matthias Bachinger ihm gleich tun können. Doch der Traum vom ersten Titel auf der ATP-Tour ging nicht in Erfüllung.
Bachinger verpasst Satzführung
Trotz drei Satzbällen im ersten Durchgang musste sich „Bachi“ Lokalmatador Gilles Simon mit 6:7 (2), 1:6 geschlagen geben. Für den Franzosen war es bereits der dritte Turniersieg bei den Moselle Open und der 14. Karriere-Titel insgesamt.
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Bachinger kann dennoch stolz auf sich sein. Bereits vor seiner Endspielpremiere war der Qualifikant ob seiner Traumwoche ins Schwärmen geraten:
„Du träumst immer davon, mal ein Finale zu spielen. Das bedeutet mir sehr viel.“
„Ballwand“ Simon zieht davon
Hätte der Deutsche seine drei Satzbälle beim Stand von 6:5 und Aufschlag Simon genutzt, wäre vielleicht auch der ganz große Wurf möglich gewesen. Letztendlich war der ehemalige Top-10-Spieler an diesem Sonntag aber zu solide.
In Metz hat Matthias Bachinger seinen tollen Lauf leider nicht mit dem Titel krönen können. Im Endspiel unterlag er Gilles Simon mit 6:7 (2:7), 1:6.
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Eine präzise Rückhand cross des Favoriten und ein verunglückter Slice Bachingers hatten das erste Break auf den Weg gebracht. Danach kam der Blondschopf zwar stark zurück, musste sich im Tiebreak aber klar geschlagen geben.
Damit war der Drops so gut wie gelutscht: 0:1, 0:2, 0:3, 1:3, 1:4, 1:5, 1:6 – der zweite Satz dauerte nur noch 23 Minuten. Simon riss die Arme überglücklich in die Höhe. Und auch Bachinger dürfte die erste Enttäuschung schnell überwinden.
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