US-Open-Quali: Maden und Barthel auf Kurs – drei weitere Deutsche raus Leaderboard : 4475810 Top : 4475800

So endeten die fünf deutschen Quali-Matches!

Maden knackt harte Nuss Kokkinakis

Yannick Maden darf sich weiterhin berechtigte Hoffnungen auf den Sprung ins Hauptfeld der US Open machen. Nach seinem Auftaktsieg in der Quali (gegen Mohamed Safwat) konnte sich der Stuttgarter auch in der zweiten Runde durchsetzen – und das gegen einen Gegner, der es wirklich in sich hat. Die Rede ist von Thanasi Kokkinakis, der einst als einer der größten Hoffnungsträger des australischen Tennis galt. Auch aufgrund von Verletzungen stagnierte seine Entwicklung allerdings in den vergangenen Jahren. Von daher sollte man Madens 7:6, 6:4-Sieg auch nicht überbewerten.Dennoch Hochachtung, schließlich muss man einen Kokkinakis auch erstmal bezwingen.

Wichtig ist, dass er am heutigen Freitag auch die letzte Hürde nimmt. Der 28-Jährige bekommt es mit Kokkinakis‘ Landsmann Alex Bolt zu tun. Damit ist Yannick Maden das letzte schwarz-rot-goldene Pferd im Quali-Stall der US Open. Daniel Brands schaffte den Sprung in die dritte Runde leider nicht, scheiterte mit 5:7, 2:6 an dem Kolumbianer Daniel Elahi Galán.

Barthel trifft nun auf die Lottner-Bezwingerin

Auch bei den Damen ruhen die Hoffnungen der deutschen Tennisfans auf einer Spielerin: Mona Barthel (in der Quali an acht gesetzt) musste gegen die 30-jährige Spanierin Sílvia Soler Espinosa über die volle Distanz gehen, bekam im dritten Satz aber kaum noch Gegenwehr. Mit 4:6, 7:6, 6:0 zog die Spielerin aus Bad Segeberg in entscheidende Runde ein. Dort trifft sie nun auf Francesca Di Lorenzo aus den USA.

Mona Barthel könnte sich vor diesem Match ein paar Tipps bei ihrer Kollegin Antonia Lottner holen, der es am Donnerstag nicht gelang, die Hürde Di Lorenzo zu nehmen. Die US-Amerikanerin siegte in zwei durchaus engen Sätzen mit 6:4, 7:5. Auch für Tamara Korpatsch ist der Traum von einer Teilnahme an den US Open 2018 geplatzt. Sie unterlag nach einem spannenden Fight mit 4:6, 6:7 (6:8) gegen Lokalmatadorin Nicole Gibbs, die in den entscheidenden Momenten einfach die besseren Antwort parat hatte.

Nun ist es an Yannick Maden und Mona Barthel, dem Hauptfeld des letzten Grand-Slam-Turniers des Jahres noch weitere schwarz-rot-goldene Gewänder zu verpassen.

(Bild: (c) Juergen Hasenkopf)